Kap.3/ Ohne Freunde geht nix und die Suche nach Hilfe

Zu Beginn meiner Erschöpfung wurde ich rührend umsorgt.

Mein Bruder und meine Nichte kauften für mich ein, und mit meiner Schwägerin konnte ich viele aufbauende und hilfreiche Gespräche führen. Dies war mir eine sehr große Hilfe.

Meine beiden Freundinnen und DAN Therapeuten Kolleginnen Lore und Gabriele versorgten mich auf energetischer Ebene über die Ferne mit wellDAN Behandlungen, der DAN Energie und weiteren Möglichkeiten. Ebenso konnte ich aus Gabrieles Wohlfühlstüberl DAN Essentielle Blütentropfen und DAN Sprays ordern, um mich immer wieder in die Balance und in die Entspannung zu bringen. Damit und mit den Fitlineprodukten habe ich es geschafft - bis auf ein leichtes natürliches Schlafmittel zu Beginn - ohne Medikamente diesen Weg zu gehen. Wie außergewöhnlich und eigentlich unmöglich dies sein sollte, erfuhr ich aber erst viel später.

 

Denn jetzt ging es darum, mir professionelle Hilfe zu suchen, sprich eine(n) PsychiaterIn oder PsychotherapeutIn. Nach den ersten vier Wochen ließen die Panikattacken in der Nacht endlich nach. Zuvor wachte ich immer wieder mit wild klopfendem Herzen auf, mit dem Gefühl, ich habe irgendein Material oder irgendeinen Impfstoff vergessen zu bestellen (das lag zu der Zeit in der Praxis in meinem Verantwortungsbereich).

So konnte ich dann soweit gut schlafen, um vormittags genügend Kraft für Telefonate zu haben. Und ich hatte viele Telefonate zu führen.... mit dem Ergebnis, dass es keinen Platz für mich gab; alle Stellen waren übervoll. (Diese Situation hat sich Stand heute, 28.04.22, noch dramatisch verschlechtert!)

Das einzig Mögliche war der Eintrag auf eine Warteliste und das Ausfüllen und Zuschicken eines Anamnesebogens. Dies tat ich bei verschiedenen Institutionen.

Nach einigen Wochen bekam ich tatsächlich an drei Stellen die Möglichkeit für ein Erstgespräch. Das erste Gespräch, das ich führte, war sehr "eindrücklich" möchte ich es nennen. Als ich wieder draußen auf der Straße stand fragte ich mich ehrlich, wer hier eigentlich neben sich stand...und hatte das Gefühl, ja, die Würde des Menschen ist hier schon antastbar, besonders wenn Du weiblich, über Fünfzig und psychisch und physisch erschöpft bist.

Ich war danach sehr niedergeschlagen, lernte jedoch dadurch, genau in mich hineinzuhören, um zu spüren, wer und welche Form der Therapie mir wirklich hilft.

Ich kann nur jedem in einer ähnlichen Situation raten:

nicht aufgeben, weitersuchen!

Denn zum Glück hatte ich im weiteren Verlauf positive Erfahrungen machen können und wurde zum Glückspilz, als woanders ein Platz frei wurde. So hatte ich nun jede Woche einen Gesprächstermin; ein wichtiger Anker für mich, denn es war eine Stunde in der Woche, in der meine Situation von einer Person ernst genommen und als normale Reaktion auf hohe Belastung angesehen wurde.